Interaktive Karte: Infos über nahe Sehenswürdigkeiten erhalten Sie indem Sie auf der Karte mit der Mouse über den Text gehen.

Von der A7 Abfahrt Rothenburg ob der Tauber:
In Rothenburg (ca. 9 km bis Schonach) Richtung Bad Mergentheim / Romantische Straße fahren. Bei der Fahrt ins Taubertal links Richtung Niederstetten abbiegen. Kurz vor Schwarzenbronn rechts in Richtung Archshofen abbiegen. Der Landstraße durch Weiler, Wolfsbuch bis nach Schonach folgen.

Aus Richtung Creglingen:
In Creglingen (ca. 8 km bis Schonach) der Romantischen Straße bis Archshofen folgen. In Archshofen rechts in Richtung Finsterlohr, Schwarzenbronn abbiegen. Der Landstraße an Finsterlohr vorbei bis nach Schonach folgen.

  

Creglingen wurde ca 200 v.Chr. von den Kelten gegründet. Die erste schriftliche Erwähnung von Creglingen findet sich in einer Urkunde des Bischofs von Bamberg aus dem Jahre 1045, als dieser u.a. den Ort Creglingen als Sicherung eines Darlehens von den Grafen von Luxemburg erhielt. Aus der Zeit des Mittelalters sind drei Türme und ein Teil der doppelten Stadtmauer erhalten geblieben. Der außerhalb der Stadt liegende jüdische Friedhof stammt aus dem 17. Jhd. Beim Creglinger Touristenbüro direkt an der Romantischen Straße erhalten Sie Informationsmaterial wie z.B. Wander- und Radfahrkarten, Broschüren von Sehenswürdigkeiten in und um Creglinen.

Creglingen


Der weltbekannte Marienaltar befindet sich in der Herrgottskirche (1384 Jhd.) in Münster, ca. 1 km außerhalb von Creglingen. Tilman Riemenschneider schnitzte den Altar zwischen 1505 und 1510. Er ist 9,2 m hoch, 3,7 m breit und 0,5 m dick.
Sehenswert sind auch die Gemälde von Jakob Mühlholtzer (1446), das Kruzifix und die bunten Glasfenster aus dem 14. Jhd.
Geöffnet: April-Oktober tägl., November-März tägl. außer Montag

Riemenschneider Alter


Fast genau gegenüber der Herrgottskirche befindet sich das Fingerhutmuseum. Das Fingerhutmuseum in Creglingen ist das einzige Spezialmuseum dieser Art auf der Welt - ein Denkmal für die Fingerhüterzunft, die sich in vergangenen Zeiten viel Mühe gab, mit viel Formgefühl und raffinierten Erfindungen, Frauenhände vor dem Stich der Nadel zu schützen.
Das Museum zeigt über 3000 Fingerhüte aus der ganzen Welt von der Antike bis zur Gegenwart, sowie zahllose Beispiele der Fingerhüterzunft wie zB. Porzellan-Fingerhuthalter und Silber- Nähkästchen aus der Zeit der Französischen Revolution.

Fingerhut Museum


Die Ulrichskapelle (ca. 1220) in dem kleinen idyllischen Dorf Standorf ist einen Besuch wert: Beeindruckt vom Oktogon Dom auf dem Felsen in Jerusalem, baute Graf Konrad von Hohenlohe-Brauneck die Kappelle in der Form eines regelmäßigen Achtecks (Oktogonbau) als Dank an Gott für seine gesunde Rückkehr aus dem Kreuzzug. Später wurde in der Kapelle die als Grabestuch aus Turin bekannt gewordene Relique aufbewahrt. Im Mittelalter pilgerten die Menschen zur Kapelle, um mit dem Wasser der nur wenige Meter unterhalb der Kapelle entspringenden Ulrichsquelle Augenleiden zu heilen. Die große alte Eichensäule stützt die Decke seit 1220. Den Schlüssel zur Kapelle erhalten Sie bei Herrn Kurt Wagner, der nicht weit von der Kapelle unten im Dorf (Haus Nrl. 6) wohnt.

Ulrichskapelle


Nahe des Dorfes Finsterlohr wurden Keltische Müzen aus der Zeit vor Christ Geburt gefunden. In Burgstall befindet sich eine keltische Wohn- und Verteidigungsanlage. Das Oppidum Burgstall wurde etwa 250 - 399 v. Chr. erbaut. Hier wurde eine von Natur aus durch Täler und Schluchten abgegrenzte, gut zu verteidigende Fläche von 123 ha durch Wall, Graben und Palisaden verstärkt, zu einer Zuflucht der keltischen Bevölkerung. Man erhält einen Eindruck von einer gewaltigen Wehranlage, die sich mit ihrem tiefen Graben und den Palisaden über eine Länge von 5 km erstreckte, eine Höhe von 8 Metern und eine Stärke von 6-8 Metern hatte . Ein circa 800 Meter langer Wall erinnert heute noch an diese Befestigung, einige Quadratmeter der Mauer wurden rekonstruiert.

Keltenwall


In jeder Gemeinde und auch in jedem Teilort stand bis vor wenigen Jahren außerhalb des Ortes ein scheunenähnliches Gebäude. Es war die Brechhütte, in der aus Flachs die Fasern für den Leinenzwirn gewonnen wurden, der dann zu Tuch und Kleidung weiterverarbeitet wurde. Inzwischen sind fast alle Brechhütten verschwunden, man hat sie abgerissen oder umgebaut. Eine jedoch ist bis zum heutigen Tag erhalten geblieben. Man hat sie unter Denkmalschutz gestellt und restauriert. Den Schlüssel erhalten Sie von Herrn Friedlein, Burgstall Haus Nr. 10. Sie können auch selbst säen: Flachssamen sind bei der Touristinformation erhältlich (Tel. 07933/631)

Flachsmuseum


Unterhalb des kleinen Dorfes Seldeneck führt ein kleiner Weg zur Ruine Seldeneck. Im 12.Jahrhundert gebaut und1408 zerstört, erinnert nur noch eine stehende Mauer an die ehemalige Burg. Ein Ausflug lohnt sich dennoch, denn hier hat der Besucher einen wunderschönen Ausblick auf das Taubertal und auf Rothenburg.

Ruine Seldeneck


Romantik pur finden Sie in Rothenburg ob der Tauber: blumenbehangene Fachwerkhäuser, imposante Patrizierhäuser, enge Gassen, Brunnen in allen Stilepochen, gotische Kirchen, Türme und wehrhafte Mauern. Bei einem Rundgang auf der Stadtmauer erhalten Sie einen unvergeßlichen Eindruck mittelalterlicher Architektur. Eine nächtliche Besichtigungstour mit dem Rothenburger Nachtwächter, der Besuch verschiedener Museen insbesondere des Kriminalmuseums, aber auch Veranstaltungen wie Reichsstadt Festtage, Meistertrunk und Schäfertanz machen einen Besuch in Rothenburg ob der Tauber zu einem herausragenden Ereignis.

Rothenburg ob der Tauber


Nur 9 km von Rothenburg entfernt, umgeben von Feldern und Wäldern finden Sie hier eine Oase der Ruhe, ein hervorragendes Restaurant mit idyllischem Biergarten, ursprüngliche Gastlichkeit und niedrige Preise.

Landgasthof Zum Rappen


Vorbei an Obstbäumen, umgeben von Feld und Wald erreichen Sie vom Rappen aus nach einem ca. zwanzigminütigen Spaziergang den kleinen Karrodsee (Karothsee). Die Stille hier ist wunderbar, nur Wind, Vogelgesang und ab und zu ein Fisch sind zu hören. Für eine Picknick stehen einige Bänke mit Tisch, und ein Steingrill bereit.

Karrodsee